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Peter Henlein
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Peter Henlein (* um 1479cite-ref-1[1] oder um 1485cite-ref-2[2]cite-ref-3[3] in NĂźrnberg; â August 1542 ebendacite-ref-4[4]cite-ref-5[5]) war ein deutscher Schlossermeister, der als Uhrmacher tätig war. Ihm wird in Deutschland die Erfindung der am KĂśrper tragbaren Uhr zugeschrieben.cite-ref-6[6]
Contents
⢠Leben
⢠Rezeption
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Anmerkungen
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Leben
Ăber das Leben des aus einer NĂźrnberger Familie stammenden Peter Henleincite-ref-7[7] ist nicht viel Sicheres bekannt. Sein Vater war der mit Barbara Henlein verheiratete Rotschmied Peter I. Henlein, ein Sohn des Rotschmieds und BĂźchsenmeisters Eberhard Heyllein (â 1468). Bis etwa 1481 hatten Peter I. Henlein und dessen Familie ein Anwesen in der heutigen TucherstraĂe 41.
Um 1495 war Peter Henlein Schlosserlehrling. Nachdem ein junger NĂźrnberger Schlossermeister bei einer Rauferei am 8. September 1504 zu Tode gekommen war, floh Henlein als Beteiligter in das Asyl des BarfĂźĂerklosters (auf dem Gelände der heutigen Hypovereinsbank am Lorenzer Platz) und erhielt dort Klosterasyl. Etwa zwei Monate danach erhielt er freies Geleit. Es folgte ein vierjähriger Prozess, bei dem Henlein zu einer an die Kinder des Opfers zu zahlenden Strafe verurteilt wurde. Am 16. November 1509 wurde der Schlossergeselle Henlein dann Schlossermeister der Zunft in NĂźrnberg. Peter Henlein hatte einen Bruder namens Hermann, der wegen eines 1516 begangenen Mordes an einem achtjährigen Mädchen am NĂźrnberger Hauptmarkt (nahe dem heutigen Prantl-Stein) 1523 in Augsburg hingerichtet wurde (Beim Versuch, seinem Bruder im Prozess zu helfen, soll Peter Henlein selbst straffällig geworden sein. Auch 1529 wegen einer Schlägerei und 1530 kam er wieder mit dem Gesetz in Konflikt). Nach dem Tod seiner ersten Ehefrau, Kunigunde, heiratete Peter Henlein um 1520/1521 Margarethe (â 1540). Nach Margarethes Tod heiratete er zum dritten Mal und ehelichte am 12. Oktober 1540 Walburga Schreyer. Henleins Nachbar, der Rotschmied bzw. BronzegieĂer Peter Vischer der Ăltere besaĂ drei Häuser im Katharinengraben. Henlein, der âurmacher auff S. Katharina Grabenâ, wohnte dementsprechend um 1522 als Besitzer eines hypothekbelasteten Hauses vermutlich in der heutigen Peter-Vischer-StraĂe (Nr. 19 oder 21). Henlein starb mit etwa 60 Jahren im Sommer (zwischen 31. Mai und 20. September laut Eintrag im Totengeläutbuch von St. Sebald) 1542.cite-ref-8[8]
Henlein als Uhrmacher
Vor November 1511 stellte Henlein schon Kleinuhren aus Eisen her, âdie Ăźberall hin mit genommen werden kĂśnnenâ.cite-ref-9[9] 1512 wurde Peter Henlein von dem Humanisten Johannes Cochläus in dessen Kurzer Beschreibung Deutschlands (Brevis Germaniae descriptio) als Hersteller kleiner, tragbarer Räderuhren erwähnt; diese sollen 40 Stunden laufen, âauch wenn sie in einer Tasche in den Falten des Gewandes getragen werdenâ. Der Cochläus-Stelle nach galt Henlein als Erster in Deutschland, der am KĂśrper tragbare Uhren realisierte.
Henleins tragbare Uhren hatten mĂśglicherweise die Form eines Bisamapfels, welcher um 1500 sehr beliebt war. DarĂźber hinaus kĂśnnten sie auch dosenfĂśrmig gewesen sein.cite-ref-10[10] Erstmals dokumentiert ist eine Bisamapfeluhr Henleins um 1524 (Laut den NĂźrnberger Stadtakten erhielt er am 11. Januar 1524 15 fl. (Gulden) fĂźr einen âvergulten pysn Apffel fĂźr all Ding mit einem Oraiologiumâ).cite-ref-eser-henlein-uhrenstreit-s-203-11-0[11] Es gibt die Vermutung, dass manche seiner tragbaren Uhren auch ein Schlagwerk hatten. Letzteres stĂźtzt sich auf eine Stelle in dem 1512 publizierten Geographiebuch von Cochläus (falls das lateinische âpulsantâ mit âschlagenâ zu Ăźbersetzen ist und nicht etwa mit âtickenâ). Diese Uhren sind nicht zu verwechseln mit den NĂźrnberger Eiern, einer Uhrenform, die erst nach Henleins Tod entstand. Ohnehin ist der Begriff eine Verballhornung des damals Ăźblichen Begriffs fĂźr Ăhrlein.
Eine dosenfÜrmige Uhr im British Museum in London kann ihm mit hoher Wahrscheinlichkeit zugeschrieben werden. Auch eine verschiedentlich im Internet präsentierte, 1987 wiederentdeckte und angeblich 1505 (rÜmisch MDV) datierte Uhr in Bisamapfel-Gehäuse wird aufgrund des Monogramms PHN mit Henlein in Verbindung gebracht.cite-ref-12[12]cite-ref-13[13]cite-ref-14[14]
Während Erzeugnisse von seiner Hand nur schwer nachweisbar sind, ist Peter Henlein eine historische PersĂśnlichkeit. Er stellte auch GroĂuhren her und brachte es zu hohem Ansehen und einigem Wohlstand. Als namhafter Uhrmacher und Uhrengutachter ist Henlein vor 1520 urkundlich nicht belegt.cite-ref-15[15] Unter seinen Kunden waren FĂźrsten wie Albrecht von Brandenburg (Ende 1529) und der von Henlein zwischen 1526 und 1542 mit Kleinuhren belieferte Mecklenburg-Schweriner Herzogshof in Schwerin.cite-ref-16[16] NĂźrnberger Stadtakten nennen Henlein ab den 1520er Jahren häufiger als Auftragnehmer und Zahlungsempfänger. FĂźr ein âselbgeend arologiumâ, das mit einem Gehäuse versehen wurde, welches eine Person namens Richel silbervergoldet hatte, bekam Henlein im Januar 1525 sein Entgelt (Es handelte sich wahrscheinlich um eine Trommel- oder Dosenuhr).cite-ref-eser-henlein-uhrenstreit-s-203-11-1[11]
Um 1535 reparierte Henlein das âHĂśrleinâ (ein Ăhrlein zur Dienstzeitkontrolle) in der Kanzlei des Rathauses von NĂźrnberg. In der zweiten Hälfte des Jahres 1541 erhielt Henlein den Auftrag, fĂźr die NĂźrnberger Herrschaft Lichtenau bei Ansbach eine groĂe Turmuhr herzustellen und zu installieren.cite-ref-eser-henlein-uhrenstreit-s-203-11-2[11]
Rezeption
FĂźr die Uhrmacherschaft des deutschen Sprachraums gilt Peter Henlein (genannt âErfinder der Taschenuhrâcite-ref-17[17]cite-ref-18[18]) seit Jahrhunderten als historische Integrationsfigur von nationalem Rang, insbesonderecite-ref-19[19] in der Zeit des Nationalsozialismus. Der romantisierende Spielfilm Das unsterbliche Herz von Veit Harlan aus dem Jahre 1939 hat allerdings sehr zur Verwirrung beigetragen. In uhrengeschichtlicher Literatur des nicht-deutschsprachigen Auslands ist Henleins Name dagegen bis heute eher selten zu finden.
1979/1985 sorgte die Frage, welches der beiden geschätzten Geburtsjahre Henleins als Jubiläum zu feiern sei, fĂźr heftigen Streit zwischen Kunsthistorikern des Germanischen Nationalmuseums in NĂźrnberg und der deutschen Uhrmacherschaft. Im Zuge dieser Auseinandersetzung legte JĂźrgen Abeler unter dem Titel In Sachen Peter Henlein die erste umfassende und detailreiche Dokumentation zu Leben und Werk Peter Henleins vor, die den Wissensstand jener Zeit gut zusammenfasst. In den 1980er Jahren gelang zudem der Nachweis fĂźr Kontakte eines mecklenburgischen Auftraggebers zu Henlein.cite-ref-20[20] Eine Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum in NĂźrnberg ging 2014/2015 den Fragen rund um Peter Henlein und frĂźhen Taschenuhren nach â der Begleitband zur Ausstellung gibt die beste und fundierteste Zusammenfassung des heutigen Wissensstandes Ăźber Leben und Werk. Infolge der Ausstellung wurden in Schwerin zwei Briefe Peter Henleins gefunden, einer davon autograph. 2016 wurde sein wahrscheinliches Wohn- und Werkstatthaus in NĂźrnberg identifiziert.
Denkmäler und Ehrungen
In der Walhalla schlieĂt die Erinnerungstafel mit âP. Henlein Erfinder der Taschenuhren â MDXLIIâ die Reihe der 64 Gedenktafeln ab, die im ErĂśffnungsjahr 1842, auch sein 300. Todesjahr, fĂźr jene Personen angebracht wurden, fĂźr die keine Porträt-Vorlagen fĂźr die Anfertigung von BĂźsten verfĂźgbar waren.
1903 wurde vor der Deutschen Uhrmacherschule GlashĂźtte ein Peter-Henlein-Stein eingeweiht.cite-ref-21[21]
1905 entstand als Denkmal der Peter-Henlein-Brunnen mit Bronze-Standbild des Uhrmachers nach Entwurf des Bildhauers Max MeiĂner (Guss in der KunstgieĂerei Lenz in NĂźrnberg). Standort des Denkmalbrunnens ist der NĂźrnberger Hefnersplatz in der Lorenzer Altstadt.
1995 wurde in NĂźrnberg die Peter-Henlein-Realschule nach dem Uhrmacher benannt.
Zahlreiche StraĂen tragen seinen Namen; z. B. in NĂźrnberg, Amberg, Augsburg, Bad Kissingen, Bremen, Cuxhaven, Forchheim, KĂźnzell, MĂźnchen, Regensburg, SchĂśnwald im Schwarzwald, Goslar und Wesseling am Rhein.
Peter Henlein in der Belletristik
⢠Wilhelm Noeldechen: Peter Hele, der Erfinder der Taschenuhren. Eine Erzählung fßr die Jugend und das Volk. Altenburg 1891.
⢠Maren Winter: Der Stundensammler. Roman. Wilhelm Heyne Verlag, MĂźnchen 2004, ISBN 3-453-40146-8. Vgl. dazu die Rezension von Hartmut Frommer in Mitteilungen des Vereins fĂźr Geschichte der Stadt NĂźrnberg. Band 96, 2009, S. 358â361.
⢠Hans Dominik: Das ewige Herz, Meister Peter Henleins Nßrnberger Oerlein Wilhelm Limpert-Verlag Berlin 1942
Literatur
⢠Rudolf Bergau: Henlein, Peter. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 11, Duncker & Humblot, Leipzig 1880, S. 762.
⢠Gustav Speckhart: War der NĂźrnberger Schlosser Peter Hele der Erfinder der Taschenuhren? In: Antiquitäten-Zeitung. Zentral-Organ fĂźr Sammelwesen, Versteigerungen und Altertumskunde. Band 4, Heft 1â23, 1896, S. 10, 17, 25â26, 41â42, 146, 154, 162, 170 und 178.
⢠Leopold Loeske: Peter Henlein. In: Deutsche Uhrmacher-Zeitung. Band 29, 1905, S. 194â205.
⢠Werner SchultheiĂ: Henlein, Peter. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 8. Duncker & Humblot, Berlin 1969, ISBN 3-428-00189-3, S. 534â535 (deutsche-biographie.de).
⢠Walter Fries: Henlein. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden KĂźnstler von der Antike bis zur Gegenwart. BegrĂźndet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 16: HansenâHeubach. E. A. Seemann, Leipzig 1923, S. 389 (biblos.pk.edu.pl).
⢠Karl Schmidt: Zur Erinnerung an des 400. Todesjahr Peter Henleins. In: Deutsche Uhrmacher-Zeitung. Band 66, 1942, S. 49â50.
⢠Gustav Frischholz: Zum Gedächtnis Peter Henleinâs. In: Deutsche Uhrmacher-Zeitung. Band 66, 1942, S. 165â171.
⢠Werner SchultheiĂ: Die Peter-Henlein-Feier und -Gedenkschau NĂźrnberg 1942. In: Deutsche Uhrmacher-Zeitung. Band 66, 1942, S. 205â208.
⢠Ernst Zinner: Peter Henlein und die Erfindung der Taschenuhr. In: Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft fĂźr Chronometrie. Band 4, 1953, S. 8â12.
⢠JĂźrgen Abeler: Peter Henlein. In: JĂźrgen Abeler: Meister der Uhrmacherkunst. Ăber 14000 Uhrmacher aus dem deutschen Sprachgebiet mit Lebens- oder Wirkungsdaten und dem Verzeichnis ihrer Werke. Wuppertal 1977, S. 270â271.
⢠Jßrgen Abeler: In Sachen Peter Henlein. Wuppertaler Uhrenmuseum, Wuppertal 1980.
⢠JĂźrgen Abeler: In Sachen Peter Henlein. In: Schmuck & Uhren. Unabhängige Fachzeitschrift fĂźr Handel und Industrie der Schmuck-, Uhren- und Silberwarenbranche. 1981, Nr. 1, S. 16â24, Nr. 2, S. 32â46, Nr. 3, S. 20â30, und Nr. 4, S. 31â36.
⢠Jßrgen Abeler: Zeit-Zeichen. Die tragbare Uhr von Henlein bis heute. Harenberg Kommunikation, Dortmund 1983, ISBN 3-88379-362-0.
⢠Johannes Willers: Falsche Jubelfeier fĂźr Peter Henlein. In: NĂźrnberg â Merian. Das Monatsheft der Städte und Landschaften. Band 34, 1981, S. 64â65.
⢠Johannes Willers: Der NĂźrnberger Uhrmacher Peter Henlein (ca. 1485 â 1542). In: Fränkische Lebensbilder. Neue Folge der Lebensläufe aus Franken. Band 11, (Neustadt a. d. Aisch) 1984, S. 80â90.
⢠Horst Dieter Beyerstedt: Henlein. In: Rudolf Endres, Michael Diefenbacher (Hrsg.): Stadtlexikon NĂźrnberg. TĂźmmels, NĂźrnberg 1999, S. 437â438.
⢠Manfred H. Grieb (Hrsg.): Nßrnberger Kßnstlerlexikon. Mßnchen 2007.
⢠Thomas Eser: Die älteste Taschenuhr der Welt? Der Henlein-Uhrenstreit. Verlag des Germanischen Nationalmuseums Nßrnberg, Nßrnberg 2014, ISBN 978-3-936688-92-4. ([1], Digitalisat)
⢠Thomas Eser: Die Henlein-Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum. RĂźckblick, Ausblick, neue Funde. In: Deutsche Gesellschaft fĂźr Chronometrie. Jahresschrift. Band 54, 2015, ISBN 978-3-923422-23-4, S. 23â44.
⢠Dietrich Matthes: Eine Uhr von Peter Henlein? In: Deutsche Gesellschaft fĂźr Chronometrie. Jahresschrift. Band 54, 2015, ISBN 978-3-923422-23-4, S. 35â44.
⢠Dietrich Matthes: Petter Henlein. Eine Spurensuche. In: Deutsche Gesellschaft fĂźr Chronometrie. Jahresschrift. Band 55, 2016, ISBN 978-3-923422-24-1, S. 9â38.
⢠Dietrich Matthes: Zeit Haben. Tragbare Uhren vor 1550. Dover 2018, ISBN 978-0-692-97945-7.
⢠Dietrich Matthes, Fritz Matthes et al.: Die frĂźhneuzeitliche Uhrmacherwerkstatt Petter Henleins. In: Deutsche Gesellschaft fĂźr Chronometrie. Jahresschrift. Band 57, 2018, S. 79â100.
⢠JĂźrgen Ehrt, Thomas Eser, Johannes Eulitz, Markus Raquet, Roland Schewe: Die Henlein-Uhr. Befund ihrer technischen Untersuchung. In: Deutsche Gesellschaft fĂźr Chronometrie. Jahresschrift. Band 58, 2019, ISBN 978-3-923422-27-2, S. 92â109.
⢠Dietrich Matthes, RocĂo SĂĄnchez Barrios: From Gold to Iron - Peter Henleinâs watchmaking. In: NAWCC Watch & Clock Bulletin. Mai/Juni 2019, S. 221â228.
⢠JĂźrgen Ehrt: Ein Mythos auf dem PrĂźfstand. Die Untersuchung der sogenannten Peter Henlein-Uhr des Germanischen Nationalmuseum NĂźrnberg. MeiĂen 2020, ISBN 978-3-00-066445-8.
Weblinks
Commons
: Peter Henlein
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Ausstellung zur Henlein-Uhr im Germanischen Nationalmuseum
⢠Uhren der Henleinzeit
⢠Suche nach Peter Henlein. In: Deutsche Digitale Bibliothek
⢠Suche nach Peter Henlein im Online-Katalog der Staatsbibliothek zu Berlin â PreuĂischer Kulturbesitz
Anmerkungen
cite-note-11. â JĂźrgen Abeler (1977, 1980, 1981, 1983). - Henlein wurde 1509 Schlossermeister. Aus der Ăberlegung, dass man MeisterprĂźfungen im Schlosserhandwerk damals Ăźblicherweise im Alter von knapp 30 Jahren ablegte, resultiert das auf um 1479 geschätzte Geburtsjahr Henleins.
cite-note-22. â Johannes Willers (1981, 1984) - Eine Charakterisierung Henleins vor November 1511 durch Cochläus als âfast noch Jugendlicherâ (admodum juvenis), der kleine tragbare Uhren herstellte, spricht fĂźr ein geschätztes Geburtsjahr um 1485.
cite-note-33. â Die 500. Wiederkehr von Henleins mutmaĂlichen Geburtstag (1979) war von erheblichen Ăśffentlichen Disputen Ăźberschattet zwischen Vertretern der deutschen Uhrmacherschaft und Mitarbeitern des Germanischen Nationalmuseums NĂźrnberg (GMN). Dieser Streit flammte 2014 wieder auf. Eser, Mitarbeiter des GMN, brachte die Jahre um 1480/85 als seiner Meinung nach âplausibelsterâ Geburtszeitraum ins Gespräch als Entgegnung auf die weit verbreitete Angabe âum 1479â.
cite-note-44. â Henleins wohl Ende August 1542 erfolgten Tod macht hingegen das Totengeläutbuch von St. Sebald in NĂźrnberg zwischen dem 4. Juni und dem 14. September 1542 urkundlich.
cite-note-55. â Thomas Eser: Die älteste Taschenuhr der Welt? Der Henlein-Uhrenstreit. 2014, S. 200 f.
cite-note-66. â Thorsten Oltmer: Erfinder & Pioniere â Die Zeit im Sack. In: Der Spiegel. 29. September 2009 (abgerufen am 27. Oktober 2018).
cite-note-77. â Bedeutung âHähnleinâ bzw. schwäbisch âHähnleâ. Schreibweisen fĂźr Peter (latinisiert auch Petrus) Henleins Familiennamen: Hainlain, Haynlein, Heinlein, Hänlin, Henlin, Henlein, Hennlein, Henlen, Henle, Haila, Hayla, Hewle, Hele, Heyllein.
cite-note-88. â Thomas Eser: Die älteste Taschenuhr der Welt? Der Henlein-Uhrenstreit. 2014, S. 200â202.
cite-note-99. â Thomas Eser: Die älteste Taschenuhr der Welt? Der Henlein-Uhrenstreit. 2014, S. 202.
cite-note-1010. â Ernst Bassermann-Jordan: Ein Bisam-Apfel aus Peter Henleins Zeit. In: Die Uhrmacher-Woche. 1924, Nr. 24, S. 301 f.; und Ein zweiter Bisam-Apfel aus Peter Henleins Zeit. In: Die Uhrmacher-Woche. 1924, Nr. 44, S. 627 f.
cite-note-eser-henlein-uhrenstreit-s-203-1111. â Thomas Eser: Die älteste Taschenuhr der Welt? Der Henlein-Uhrenstreit. 2014, S. 203.
cite-note-1212. â Report Ăźber eine Uhr aus dem Jahr 1505 von Peter Henlein, Lokalzeit, WDR Fernsehen, YouTube-Link zur Sendung
cite-note-1313. â Monogram PHN lesbar als Peter Henlein NĂźrnberg.
cite-note-1414. â Was ist die älteste Taschenuhr der Welt? Ausstellung in NĂźrnberg. In: Die Welt. Abgerufen am 2. Dezember 2014.
cite-note-1515. â Thomas Eser: Die älteste Taschenuhr der Welt? Der Henlein-Uhrenstreit. 2014, S. 201.
cite-note-1616. â Thomas Eser: Die älteste Taschenuhr der Welt? Der Henlein-Uhrenstreit. 2014, S. 201 und 203.
cite-note-1717. â So etwa auf dem Peter-Henlein-Stein der Deutschen Uhrmacherschule GlashĂźtte von 1903.
cite-note-1818. â Vgl. auch Albert GĂźmbel: Zur Lebensgeschichte Peter Henleins, des Erfinders der Taschenuhr. In: Das Bayerland. Band 32, 1921, Nr. 20, S. 332â335.
cite-note-1919. â Vgl. etwa Deutsche Uhrmacher-Zeitung. Band 66, 1942, passim.
cite-note-2020. â Peter Starsy: Ein Brief von Kaspar von SchĂśneich an Peter Henlein. In: Uhren und Schmuck. Bd. 22 (1985), 1 und 2, S. 23â27, 54â56. - Nachdruck mit unveränderten Titelangaben In: "Alte Uhren". Callwey Verlag, MĂźnchen. Heft 1/1987, S. 42â48.
cite-note-2121. â Thomas Eser: Die älteste Taschenuhr der Welt? Der Henlein-Uhrenstreit. 2014, S. 204.